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Entstehung: |
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Der Flat Coated Retriever entstand im 19. Jahrhundert in England durch Kreuzungen des Wavycoated Retrievers(womit damals auch der St.Johns Hund bezeichnet wurde) mit Setter und collieartigen Hunden. Der Einfluß des schwarzen irischen Setters beim Flatcoat ist offensichtlich. Mr.Sewallis Evely Shirley von Ettington Park (1844-1904) gilt als Vater der Flat Coated Retriever ("Shirley-Retriever"). Er war auch der erste Sekretär des 1873 gegründeten Kennel Clubs in England. Er führte die Stammbücher und Standards ein und diente zeit seines Lebens der Erhaltung und Verfeinerung der neuen Rasse. Vor dem Ersten und zwischen den beiden Weltkriegen nahmen die Retrieverrassen einen großen Aufschwung. Mit jedem Retriever wurde gearbeitet , und es war normal, an einem Tag eine Jagdprüfung und am nächsten Tag mit dem gleichen Retriever eine Ausstellung zu gewinnen. Gleichviel Gewicht wurde auf Aussehen und Arbeitsanlagen gelegt , um diese Anforderungen zu erfüllen. Nach dem zweiten Weltkrieg nahmen vor allem die Labrador und Golden Retriever einen enormen Aufschwung , und es gab bei vielen eine Teilung der Interessen. Während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit verschwanden leider fast alle Flatcoat-Zwinger und nur wenigen Züchtern(z.B.Dr.Nancy Laughton mit dem Claverdon-Zwinger), die unter schwierigsten Bedingungen weitermachten, ist es zu verdanken, dass diese Rasse nicht ausgestorben ist. Dadurch blieb dem Flat Coated Retriever auch die Spaltung in Arbeits-und Showhunde bis jetzt erspart.
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| Aussehen: | |
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Der Flat ist der eleganteste unter den Retrieverrassen.Der Körperbau ist kraftvoll mit deutlich ausgeprägter Brust. Kopf und Schädel sind lang, der Schädel eher flach mit leichtem "Stop".
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Der Flat Coated Retriever ist ein passionierter Jagdhund mit unermüdlichem Finder-und Apportierwillen, stets bemüht, seinem Besitzer zu gefallen. Sein etwas überschäumendes Temperament stellt vor allem in der Jugend größere Anforderungen an die Geduld des Besitzers. Wenn jedoch stets der Grundsatz "liebevolle Konsequenz" beachtet wird, so wird aus dem gelehrigen Temperamentbündel ein verlässlicher, aufmerksamer Jagdbegleiter und anhänglicher Familienhund, der ständig den Kontakt zum Menschen braucht. Allerdings sollte beachtet werden, dass bei reiner Familienhaltung dem Flat stets Abwechslung durch ausgedehnte Spaziergänge oder Apportierübungen geboten werden sollte. Seine sprichwörtliche Kinderfreundlichkeit sollte man nicht überstrapazieren. Überlegungen vor der Anschaffung eines Flat Coated Retriever:
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Flat-Coated RetrieverRassestandardFCI-Standard Nr. 121 b/8.1 Ursprungsland: Großbritannien Allgemeines ErscheinungsbildEin aufgeweckter, reger Hund von mittlerer Größe mit intelligentem Ausdruck; zeigt Kraft, ohne schwerfällig zu wirken, zeigt Rasse, ohne dabei schmächtig zu sein. CharakteristikaRundherum ausgestattet mit den natürlichen Eigenschaften eines Jagdhundes, Optimismus und Freundlichkeit wird durch enthusiastische Rutenbewegung demonstriert. WesenSelbstsicher und freundlich. Kopf und SchädelKopf lang und ansprechend geformt. Schädel flach bei mittlerer Breite, mit leichtem Stop in Augenhöhe, dabei in keiner Weise betont, so daß eine Konvergenz oder eine Divergenz nicht zu erkennen ist. Nase von guter Grösse mit gut geöffneten Nasenlöchern. Kiefer lang und kräftig, dadurch imstande, Hasen oder Fasane zu tragen. AugenMittelgroß, dunkelbraun oder haselnußbraun, mit sehr intelligentem Ausdruck (ein rundes hervorstehendes Auge ist sehr unerwünscht). Nicht schräg eingesetzt. BehangKlein und gut angesetzt, dicht seitlich am Kopf getragen. GebißKräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. HalsKopf gut auf dem Hals sitzend, wobei der Hals ziemlich lang und trocken sein muß, symmetrisch und schräg in der Schulter sitzend, dabei gut in den Rücken übergehend um ein leichtes Folgen der Spur zu ermöglichen. VorhandEine tiefe und ziemlich breite Brust, an der sich die Ellenbogen frei und gleichmäßig vorbei bewegen sollen, deutlich ausgeprägtes Brustbein. Vorderläufe gerade, mit Knochen von insgesamt guter Qualität. GebäudeDie vordere Rippenpartie eher flach. Der Körper zeigt einen guten Rippenkorb, der sich erst allmählich gut wölbt, dann in der Mitte deutlich gewölbt ist und zur Hinterhand in der Wölbung abnimmt. Lende kurz und breit. Eine lange Lendenpartie ist höchst unerwünscht. HinterhandMuskulös, gute, aber nicht übertriebene Winkelung der Knie- und Sprunggelenke. Die Sprunggelenke sind tief stehend. Sie soll gerade und parallel im Stand sein. Kuhhessigkeit höchst unerwünscht. PfotenRund und kräftig mit geschlossenen und gut aufgeknöchelten Zehen. Ballen dick und kräftig. RuteKurz, gerade und gut angesetzt, freundlich, jedoch niemals wesentlich über der Rückenlinie getragen. Gangart/BewegungFrei und fließend, gerade und parallel, sowohl von vorne als auch von hinten gesehen. HaarkleidDicht, von feiner bis mittelstarker Textur und guter Qualität, so glatt wie möglich. Läufe und Rute gut befedert. Eine vollständige Befederung unterstreicht die Eleganz eines erwachsenen Hundes. FarbeNur schwarz oder leberbraun. Größe und GewichtErwünschtes Gewicht bei harter Kondition: Rüde 25 bis 35 kg, Hündinnen 25 bis 34 kg. Erwünschte Schulterhöhe: Rüden 58 bis 61 cm, Hündinnen 56 bis 59 cm. FehlerJede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. |
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