Story: Wenn zwei nicht miteinander reden entstehen sie eben, die Missverständnisse
Disclaimer: Die Figuren gehören immer noch Paramount, obwohl ich mir ernsthaft überlege, sie zu stehlen und irgendwo zu verstecken
Author's note: Kommt erst am Ende der Geschichte, sonst verrate ich zu viel
Widmung: Für alle, die auch schon erlebt haben, was Missverständnisse alles anrichten können
Stardate: 14. September 2000



Missverständnisse

Als Captain Janeway mitten in der Nacht erwachte, wusste sie nicht, was sie geweckt hatte. Sie wusste nur genau, dass irgend etwas nicht stimmte. Verschlafen drehte sie sich um und tastete nach ihm. Doch ihre Hand griff ins Leere.
"Computer Licht", befahl sie. Sofort wurde es hell. Er war tatsächlich nicht da. Sie setzte sich auf. "Chakotay, bist du hier?", rief sie.
Keine Antwort. Er hatte ihr Quartier also verlassen.
Wahrscheinlich hat mich die sich schliessende Tür geweckt , dachte sie.
Doch wo war Chakotay hin? Er war schon den ganzen Tag so komisch gewesen. Hatte kaum etwas gesagt und schien mit seinen Gedanken irgendwo anders zu sein. Er war ihr auch immer ausgewichen, hatte kaum etwas gegessen. Am Abend, als sie zusammen in ihrem Quartier sassen, hatte er immer eine Ausrede gehabt, wenn sie ihn küssen wollte. Was war bloss mit ihm los? Langsam machte sie sich Sorgen.
Da sie sowieso nicht mehr schlafen konnte, stand sie auf, warf sich ihren Morgenmantel über die Schultern und verliess das Quartier. Unschlüssig stand sie auf dem Korridor. Irgendwie kam sie sich komisch vor. Wie wenn sie ihm nachspionieren würde. Und überhaupt, wo sollte sie ihn suchen?
Zögernd ging sie los, durchquerte die vielen Gänge, bis sie schliesslich vor dem Casino stehen blieb. Das mulmige Gefühl in ihrem Magen hatte sich noch verstärkt. Was tat sie hier eigentlich? Vielleicht wollte er nur mal allein sein. Schliesslich waren sie jetzt schon fast ein Jahr zusammen. Nicht nur als Captain und Erster Offizier sondern auch als Liebespaar. Und obwohl sie noch ihre persönlichen Quartiere hatten, hatte er seines schon lange nicht mehr benutzt. Doch dieser Umstand brachte es auch mit sich, dass sie sich fast pausenlos sahen. Da war es doch nur verständlich, wenn er sich mal zurückzog um nachzudenken.
Doch sie wollte sicher sein, dass es ihm gut ging. Vielleicht konnte sie ihm auch helfen. Vielleicht hatte er ein Problem, mit dem er allein nicht zurechtkam.
Sie verdrängte diese Gedanken und trat entschlossen auf die Tür des Casinos zu. Dahinter herrschte Dunkelheit. Nur die vorbeiziehenden Sterne spendeten etwas Licht. Und tatsächlich, im Halbdunkel neben dem Fenster konnte sie seine Silhouette ausmachen.
Leise ging sie weiter. Er stand mit dem Rücken zu ihr und starrte aus dem Fenster. Der Teppich dämpfte das Geräusch ihrer nackten Füsse. Trotzdem hörte er sie. Er fuhr herum. Täuschte sie sich, oder versteckte er etwas hinter seinem Rücken?
"Kathryn, was machst du hier?"
Im Halbdunkeln konnte sie sein Gesicht nicht genau erkennen, doch seine Stimme klang verärgert. War sie doch zu weit gegangen?
"Ich habe dich vermisst. Als ich aufwachte, warst du verschwunden. Da habe ich mir Sorgen gemacht."
Sie ging einen Schritt auf ihn zu, wollte ihn berühren. Doch er wich vor ihr zurück. Sie liess ihre Hand wieder sinken.
"Was ist bloss los mit dir? Du bist schon seit heute morgen so komisch. Kann ich dir irgendwie helfen?"
Ehrliche Sorge schwang in ihrer Stimme. Er wandte sich von ihr ab, sah wieder aus dem Fenster, die Arme vor der Brust verschränkt.
"Du kannst mir nicht helfen, Kathryn", murmelte er. "Bitte geh zurück ins Bett und lass mich allein. Ich werde in meinem Quartier schlafen."
Kathryn merkte wie die Wut in ihr aufstieg. Sie hatten sich doch bis jetzt alles anvertraut. Hatten alle Probleme zusammen gelöst. Warum wollte er sie bloss nicht mehr an sich heranlassen? Hatte sie etwas falsches gesagt? Ihn irgendwie verärgert? Doch sie war sich keiner Schuld bewusst. Und auch wenn es so wäre, hätte er das ja sagen können. Aber ihr einfach ausweichen.
"Na schön, Commander", presste sie hervor. "Wenn das ihr ausdrücklicher Wunsch ist, bitte. Gute Nacht!"
Damit drehte sie sich um und stampfte wütend hinaus. Soll er doch selber mit seinen Problemen fertig werden.
Chakotay hatte sich wieder zu ihr umgedreht und sah ihr nach.
Es tut mir leid Kathryn, dachte er, aber vielleicht wirst du es eines Tages verstehen.

Während sie durch die Gänge zu ihrem Quartier lief, hielt sie die aufsteigenden Tränen krampfhaft zurück. Niemand von der Crew sollte sehen, wie aufgewühlt sie war. Zum Glück waren um diese Zeit nicht viele unterwegs. Als sie in ihrem Quartier ankam, warf sie sich auf ihr Bett.
Verdammt, warum bringt mich diese Sache nur so durcheinander. Es ist schliesslich sein Recht, wenn er allein sein will.
Doch sie fühlte sich verletzt und ausgestossen. Sie wurde hin und her gerissen zwischen der Sorge um ihn und der Wut, die seine Worte bei ihr hinterlassen hatten

Obwohl sie es wirklich versuchte, konnte sie nicht mehr schlafen. Jedes Geräusch schreckte sie wieder auf, liess sie darauf hoffen, dass er doch noch kam. Doch er kam nicht.
Obwohl sie es nicht wollte, wuchs ihre Wut bei jeder enttäuschten Hoffnung. Sie verstand sich selber nicht. Warum ging ihr seine Ablehnung so nahe? Und plötzlich wusste sie es. Sie hatte Angst, ihn zu verlieren. Nachdem sie so lange gezögert hatte, ihm ihre Liebe zu gestehen. Es hatte sie viel Ueberwindung gekostet, über ihren eigenen Schatten zu springen und die Sternenflottenprotokolle Protokolle sein zu lassen. Doch als sie es endlich getan hatte, war die Zeit danach so unendlich schön gewesen. Und nun sollte das schon wieder vorbei sein? Sie konnte es einfach nicht glauben. Nein, so schnell würde sie nicht aufgeben. Es musste eine Lösung geben.

Als sie nach einer entspannenden Dusche auf die Brücke kam, hatte sie ihre Wut unter Kontrolle und hinter ihrem Captains-Face versteckt. Sie hatte sich fest vorgenommen, ihn zur Rede zu stellen und sich nicht mehr abweisen zu lassen. Doch er war nicht da. "Tuvok, wo ist Commander Chakotay?", wandte sie sich an ihren Sicherheitschef. "Commander Chakotay hat sich krank gemeldet." Die Augenbraue des Vulkaniers stieg in die Höhe, doch seine Stimme klang neutral. Er fragte auch nicht, warum sie das nicht wusste. "Ach ja? Nun gut. Ich bin in meinem Raum."

Jetzt brauchte sie zuerst mal einen Kaffee. Mit der Tasse in der Hand liess sie sich auf ihr Sofa fallen und versuchte, ihre Gedanken zu ordnen. Er hatte sich also krank gemeldet. War er das nun wirklich oder war es nur ein Vorwand? Ein Vorwand, um ihr aus dem Weg zu gehen?
Sie entschloss sich, das herauszufinden.
"Janeway an Chakotay."
Keine Antwort
. "Commander Chakotay, melden Sie sich."
Wieder keine Antwort.
"Computer, wo ist Commander Chakotay?"
"Commander Chakotay befindet sich in seinem Quartier", antwortete der Computer. "Und warum antwortet er nicht?"
Sie fühlte, wie die Wut wieder ihrer Kontrolle entglitt.
"Sein Kommunikator wurde deaktiviert."
In einem ersten Impuls wollte sie aufspringen. Doch dann stoppte sie die Bewegung und setzte sich wieder hin. Nein, sie würde jetzt nicht zu ihm rennen. Sie würde warten, bis ihre Schicht zu ende war. Obwohl es ihr wirklich schwer fiel.

Die Stunden waren quälend langsam zerronnen. Es war aber auch gar nichts passiert, dass sie von ihren Sorgen ablenken konnte. So hatte sie den ganzen Tag lustlos die Berichte der verschiedenen Stationen gelesen und dazwischen immer wieder aus dem Fenster gestarrt. Doch nun war es endlich soweit. Ihre Schicht war vorbei und nun stand sie vor der Tür zu seinem Quartier. Sie atmete ein paar Mal tief durch, ihre Wut sollte nicht ihre Worte beeinflussen.
Doch auf das Signal des Türmelders kam keine Antwort. Sie versuchte es noch einmal. Doch auch diesmal öffnete sich die Tür nicht.
Was sollte sie nur tun? Sich umdrehen und gehen? Doch was war, wenn er wirklich krank war? Wenn er sich nicht melden konnte? Aber was war, wenn er wirklich nur allein sein wollte? Drang sie dann nicht in seine Privatspähre ein? Doch hatte sie nicht das Recht dazu? Schliesslich waren sie doch zusammen. Oder?
Entschlossen verdrängte sie die Zweifel. Sie wollte nun endlich wissen, was los war. Janeway gab ihren Sicherheitscode ein und sofort öffnete sich die Tür.
Dahinter herrschte ein diffuses Halbdunkel. Zögernd trat sie ein.
"Chakotay?"
Immer noch keine Antwort. Langsam ging sie weiter.
"Chakotay, wo bist du? Bitte sag doch etwas."
Sollte sie dem Computer befehlen, das Licht einzuschalten? Sie entschied sich dagegen. Irgendwo musste er ja sein.
"Bitte geh wieder, Kathryn."
Seine Stimme drang aus der dunkelsten Ecke an ihre Ohren.
"Nein Chakotay. Ich werde nicht gehen. Sag mir endlich, was mit dir los ist. So geht es nicht mehr weiter."
Während sie sprach, ging sie auf den Sessel zu, in dem sie ihn vermutete. Hinter dem Sessel blieb sie stehen.
"Bitte Chakotay. Ich halte das nicht mehr aus."
Sie trat um den Sessel herum und konnte ihm nun endlich ins Gesicht sehen. Er sah wirklich krank aus. Selbst bei dem wenigen Licht, dass die vorbeiziehenden Sterne boten, konnte sie die dunklen Ringe unter seinen Augen sehen. Wahrscheinlich hatte er schon ein paar Nächte nicht mehr geschlafen.
Sie kniete sich vor ihm hin und nahm seine Hand. Ihre Wut war verflogen.
"Chakotay, was hast du? Du siehst schrecklich aus."
Abrupt entzog er ihr seine Hand und stand auf. Er wandte sich ab und ging ein paar Schritte von ihr weg.
"Es geht mir gut. Bitte, lass mich einfach nur in Ruhe."
Wieder wies er sie ab. Doch sie wollte sich nicht mehr abweisen lassen. Sie stand auf und ging ihm nach.
Wortlos legte sie ihm die Hand auf die Schulter. Sie wollte ihn nicht drängen, wollte einfach nur da sein. Die Sekunden wurden zu Minuten. Immer noch standen sie nur da. Bis sich Chakotay endlich entschloss, das Schweigen zu brechen.
"Ich weiss nicht, wie ich es dir sagen soll. Es ist mir irgendwie....."
Er machte eine Pause.
"......irgendwie peinlich."
"Aber Chakotay. Vor mir musst dir doch nichts peinlich sein. Ich liebe dich. Du kannst mir alles sagen. Das weisst du doch."
Um ihre Worte zu unterstreichen, schlang sie ihre Arme um ihn.
"Aber versprich mir, nicht zu lachen."
"Nicht zu lachen?"
Was sollte denn das nun wieder?
"Hmmm, ja natürlich. Ich verspreche es dir."
Noch immer zögerte er. Doch dann hatte er sich dazu durchgerungen, ihr die Wahrheit zu sagen.

"Ich habe Zahnschmerzen", flüsterte er.
Zuerst dachte sie, sich verhört zu haben.
"Du hast was?", fragte sie deshalb.
"Du hast mich schon verstanden, Kathryn."
Sie biss sich auf die Lippen. Versuchte krampfhaft, ihr Versprechen zu halten. Doch es wollte ihr nicht so richtig gelingen. Sie kicherte leise.
"Du lachst ja doch", sagte Chakotay beleidigt. "Ich habe es ja gewusst."
"Entschuldige bitte. Ich wollte ja wirklich nicht lachen. Aber das ist ja doch zu komisch. Ich mache mir die grössten Sorgen um dich und dabei hast du nur Zahnschmerzen."
Sie kicherte immer noch.
"Warum gehst du nicht einfach zum Doktor?"
"Du verstehst es einfach nicht, was?
"Was verstehe ich nicht?"
Er seufzte.
"Ich habe Angst davor."
"Du hast, du hast......?"
Kathryn konnte sich nicht mehr beherrschen. Sie lachte laut auf.
Chakotay drehte sich um. Sein Gesichtsausdruck liess Kathryn verstummen.
Er hat ja wirklich ein Problem damit. Mein grosser, starker Held und Angst vor dem Zahnarzt.
"Bitte entschuldige. Ich wollte wirklich nicht lachen."
Innerlich bebte sie allerdings immer noch. Doch sie schaffte es, sich zu beherrschen. "Warum hast du denn solche Angst davor? Es gibt doch wirklich keinen Grund. Der Doktor wird dir schon nicht gleich den Kopf abreissen."
Wieder musste sie lachen, wurde allerdings sofort wieder ernst. "Du weisst ja, wie traditionsverbunden mein Volk ist. Und auch die Behandlungsmethoden gehören nicht gerade zu den fortschrittlichsten. Und einem Kind prägen sich Schmerzen natürlich viel mehr ein."
Er hatte sich wieder von ihr abgewandt und beobachtete weiter die Sterne. "Und ich dachte immer, Indianer kennen keinen Schmerz."
Sie hatte leise und mehr zu sich gesprochen. Doch er hatte sie trotzdem gehört. "Natürlich, ich schütte dir mein Herz aus und du lachst. Und nun bekomme ich auch noch Vorurteile und alte Klischees von dir zu hören. Das habe ich wirklich nicht verdient."
Kathryn schluckte. Jetzt hatte sie ihn tatsächlich noch mehr verletzt. Natürlich hatte er recht. Aber irgendwie war ihr dieser Spruch einfach über die Lippen gerutscht. Sie trat wieder hinter ihn und legte ihren Kopf an seine Schulter.
"Bitte entschuldige. Es tut mir leid. Ich sollte diese Sprüche wirklich lassen. Aber so kann es nicht weitergehen. Du musst etwas gegen deine Zahnschmerzen tun."
"Das weiss ich selber auch. Zuerst habe ich ja gehofft, dass es nicht so schlimm wird. Aber jetzt......"
Er drehte sich um und sah ihr in die Augen.
"Kathryn, begleitest du mich?"
"Natürlich, gerne."
Gemeinsam verliessen sie sein Quartier.


Als sie in der Krankenstation ankamen, nahm Kathryn den Doktor beiseite und erklärte ihm die Misere. Als sich ein Grinsen auf seinem Gesicht zeigte, sah sie ihn mit einem Blick an, der Eis zum schmelzen gebracht hätte. Da nickte er nur und machte seine Instrumente bereit. Kathryn ging zu Chakotay und nahm seine Hand.
"Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Er wird ganz vorsichtig sein. Und wenn er das nicht ist, bekommt er es mit mir zu tun."
Während ihrer letzten Worte hob sie die Stimme, dass der Doktor sie hören musste. "Ich erwarte dich in meinem Quartier." Sie lächelte ihn verheissungsvoll an.
"Schliesslich musste ich lange genug auf dich verzichten." Nach einem zarten Kuss drehte sie sich um und verliess die Krankenstation.

Als Chakotay ihr gemeinsames Quartier erreichte, erwartete ihn eine gut gelaunte Kathryn. Sie hatte sich umgezogen. Der Tisch war gedeckt, das Essen duftete wundervoll. Bis auf die zwei Kerzen, die auf dem Tisch brannten, war es dunkel im Raum. Sie ging ihm entgegen. "Wie geht es dir?", fragte sie leise.
"Viel besser. Der Doktor hat auf dich gehört. Er war wirklich sehr vorsichtig."
Er lachte.
"Kathryn, ich komme mir wirklich ziemlich blöde vor. Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Es ist alles so, so...." Er brach ab.
Kathryn stand nun ganz nah vor ihm.
"Du brauchst gar nichts zu sagen. Ich verstehe dich ja. Es gibt nur zwei Dinge, um die ich dich bitte."
"Und die wären?"
"Erstens bitte ich dich, mir niemals wieder so aus dem Weg zu gehen. Ich habe mir schreckliche Sorgen gemacht. Es kam mir sogar der Gedanke, dass du...."
Jetzt war sie es, die den Satz nicht beendete.
"Dass ich was?", fragte er.
"Nun, jetzt komme ich mir ziemlich blöde vor. Ich habe tatsächlich befürchtet, dass du unsere Beziehung beenden willst. Dass du vielleicht eine andere Frau liebst. Der Gedanke, dich zu verlieren, hat mich richtig fertig gemacht."
Er nahm sie zärtlich in die Arme.
"Kathryn, ich liebe dich mehr als mein Leben. Und ich werde dich auch immer lieben. Es wird nie eine andere Frau für mich geben. Es tut mir leid, dass du dich so gequält hast. Aber ich wusste wirklich nicht, wie ich es dir sagen sollte. Bitte entschuldige."
Sie sah zu ihm auf und in ihrem Blick lag all ihre Liebe, die sie für ihn empfand.
"Ist schon gut. Ich verzeihe dir."
"Und was ist das zweite?"
Er hielt sie immer noch eng an sich gedrückt. Nun löste sie sich aus seiner Umarmung und trat einen Schritt zurück. Schelmisch grinsend sah sie ihn an.
"Weisst du das wirklich nicht?"
Natürlich wusste er es. Er hob sie auf seine Arme und trug sie zum Bett. Noch bevor sie dort ankamen, hatte sie ihm bereits seine Jacke geöffnet und liess sie zu Boden fallen. Während sie sich leidenschaftlich küssten, fielen immer mehr Kleider auf den Boden. In dieser Nacht gab es keine Missverständnisse. Und beide schworen sich, dass es auch nie mehr Missverständnisse zwischen ihnen geben sollte.



Author's note zum zweiten: Ich weiss, dass diese Geschichte ziemlicher Nonsens ist. Aber auf solche Ideen kommt man, wenn man auf dem Zahnarztstuhl liegt und sich ausgeliefert fühlt. Uebrigens, denkt an mein Gästebuch. Es fühlt sich ja so unterfordert.

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