Story: Sie weist ihn ab und er verliert allen Lebensmut
Disclaimer: Paramount (ob wir wollen oder nicht!)
Author's note: Vielleicht gibt es irgendwo da draussen ein höheres Wesen,
das uns doch noch irgendwann erhört.
Widmung: Für Tamaris, die auch für diese Geschichte den entscheidenden Input lieferte.
Ich hoffe, Du machst weiter so!!
Stardate: 8. Juni 2000


Warum?

Warum? Warum hatte er sich bloss vor ihr so zum Narren gemacht? Endlich hatte er sich überwunden, ihr seine Liebe zu gestehen. Und was tat sie? Sie wies ihn ab. Kam wieder mit Vorschriften und Paragraphen. Was er sich nur dabei denke, hatte sie ihn gefragt. Der Captain eines Raumschiffes und ihr erster Offizier. Unmöglich! Ja, was hatte er sich dabei gedacht? Dass sie ihm um den Hals fallen würde? Ihm stammelnd erklären würde, dass sie nur auf sowas gewartet habe, da sie ihn doch auch liebe? Ja vielleicht. Jedenfalls gehofft. Aber hätte er nicht wissen müssen, dass das niemals geschehen würde? Nicht nach diesen sechs Jahren. Sonst wäre sie doch schon lange zu ihm gekommen. Schliesslich war sie der Captain. Und doch. Kurz bevor er aus ihrem Quartier gestürzt war, meinte er, in ihren Augen Tränen zu sehen. Oder hatte er sich das nur eingebildet? Wollte er Tränen sehen, damit seine Hoffnung doch nicht ganz vergebens war? Dass sie ihre Worte gar nicht so ernst meinte, sondern nur Angst vor ihren Gefühlen hatte? Doch wie sollte er ihr am nächsten Tag wieder gegenüber treten? Wieder mit ihr zusammenarbeiten? Ihr in die Augen sehen, die er so liebte? Verdammt, was hatte er nur getan?

Unruhig wälzte sich Chakotay in seinem Bett. Er konnte nicht schlafen. Immer wieder quälten ihn die gleichen Gedanken. Doch wenn man es genau betrachtete, hatte diese Quälerei doch keinen Sinn. Es war passiert, die Worte waren gesagt. Doch er hätte sich ohrfeigen können.

Das Schrillen der Alarmsirenen holte ihn aus seinen Gedanken. "Alle Mann auf die Kampfstationen. Wir werden angegriffen. Dies ist keine Uebung." Sofort war Chakotay hellwach. Er sprang aus dem Bett und schon Sekunden später stürmte er angezogen aus seinem Quartier. Irgendwie war er froh, dass ihn dieser Alarm aus seinen trüben Gedanken holte. Doch von wem wurden sie angegriffen? Seit mehr als einer Woche hatte es keine Kontakte zu Fremden mehr gegeben. Der Flug war ruhig, beinahe langweilig gewesen. Und nun zwei Katastrophen an einem Tag. Wo führte das noch hin? Die Voyager schüttelte sich unter dem Feuer der Angreifer. Von überall hörte er Explosionen. Der Weg zur Brücke war ihm noch nie so lange vorgekommen. Er hatte beinahe den Turbolift erreicht, als es geschah. Gerade als er an einer Tür vorbeilief, explodierte etwas dahinter. Die Druckwelle fegte ihn von den Beinen, schleuderte ihn an die andere Wand. Hart schlug er auf dem Boden auf. Sein Kopf dröhnte. Dann fiel etwas auf seinen Rücken. Etwas verdammt schweres. Er fühlte, wie seine Rippen brachen. Die Luft wurde ihm aus den Lungen gepresst. Dann kam der Schmerz. In Wellen flutete er durch seinen Körper. Er schmeckte Blut in seinem Mund, konnte sich nicht bewegen. Das Ding auf seinem Rücken war einfach zu schwer. Trotzdem versuchte er, sich hochzustemmen. Doch das war ein Fehler. Ein heisser Schmerz zuckte durch seinen Körper. Seine Lungen brannten. Er konnte nicht mehr atmen. Er sackte zusammen. Dann kam die Schwärze. Wie ein grosses Tuch hüllte sie ihn ein. Nahm ihm die Schmerzen. Er wehrte sich nicht, liess sich von der Schwärze wegtragen.

Auf der Brücke

Captain Janeway hatte nach ihrem Gespräch mit Chakotay keinen Schlaf gefunden. Sie war zu aufgewühlt gewesen. Warum hatte sie das getan? Ihn so vor den Kopf gestossen? Er war zu ihr gekommen, hatte ihre Hände genommen und ihr seine Liebe gestanden. Wie oft hatte sie sich gewünscht, dass er so etwas sagen würde. Und nun, als er es endlich tat, war sie zu feige. Zu feige, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Ihm zu sagen, wie sehr sie ihn liebte. Wie sehr sie ihn brauchte. Sie war geflohen. Hatte sich versteckt hinter Ausflüchten. Hinter ihren Protokollen. Zum Teufel mit den Protokollen. Doch für diese Erkenntnis war es jetzt wohl zu spät. Sie hatte in seinen Augen den Schmerz gesehen. Die Tränen waren in ihre Augen gestiegen. Doch da war er schon aus ihrem Quartier gestürmt. Es war zu spät. Sie hatte einen Fehler gemacht. Das wusste sie nun und es zerriss ihr fast das Herz.

Statt sich schlaflos in ihrem Bett zu wälzen, war sie auf die Brücke gegangen. Jetzt sass sie auf ihrem Sessel und starrte vor sich hin. Dann kam der Angriff. Ohne Vorwarnung. Zwei Schiffe tauchten vor der Voyager auf und eröffneten sofort das Feuer. Ohne gross nachzudenken gab Kathryn ihre Befehle. Die Alarmsirene schrillte los, die Beleuchtung wurde dunkler und das pulsierende rote Licht des Alarms tauchte die Brücke in eine schaurige Atmosphäre.

Die Voyager musste weitere Treffer hinnehmen. Die Schildstärke fiel. Von überall kamen die Schadensmeldungen herein. Doch dann schossen ihre Phaser zurück. Es zeigte sich, dass die angreifenden Schiffe nicht über so starke Schilde verfügten. Bereits durch die ersten Schüsse wurden die Angreifer schwer beschädigt. Sie zogen sich zurück.

Chakotay fühlte sich wohl in der Schwärze. Keine Schmerzen. Weder körperlich noch seelisch. Er liess sich treiben. Es war alles so leicht. Er hatte das Gefühl zu schweben. Zu schweben über seinem Körper. Er erschrak über das viele Blut. Sein ganzer Körper war davon bedeckt. Nun sah er auch, was ihn getroffen hatte. Es war die Tür, an der er gerade vorbeigelaufen war, als alles explodierte. Dann war noch ein Teil der Wand darauf gefallen. Nun war ihm klar, warum er sich nicht mehr bewegen konnte. Aber das war jetzt alles egal. Er hatte sich befreit. Keine Sorgen mehr, keine Abweisungen, keine Tränen. Nie mehr.

Er hörte Schritte. Sie hatten ihn also gefunden. Stimmen. Er glaubte, sie zu erkennen. Tuvok, Tom, Harry. Und da waren noch zwei andere Stimmen. Er versuchte, sie zu identifizieren. Doch es wollte ihm nicht gelingen. Gemeinsam räumten sie die Trümmerteile weg und hoben zuletzt auch die Tür von ihm weg. Sofort konnte er wieder etwas besser atmen. Doch wollte er das überhaupt? Nein, er wollte hierbleiben, hier in der Schwärze. Er spürte Toms tastende Hand an seinem Hals. "Er lebt noch." hörte er Toms erleichterte Stimme, "Doch sein Puls ist sehr schwach." Er lebte also noch. Warum hatte er dann seinen Körper bereits verlassen? Und wollte er überhaupt noch leben? Was hielt ihn denn noch hier? Seine Liebe hatte er verloren. Lasst mich in Ruhe! Er wollte schreien. Doch es kam nur ein Stöhnen über seine Lippen. "Mr. Paris, bringen sie ihn sofort auf die Krankenstation." befahl Tuvok, "Mr. Kim, sie folgen mir auf die Brücke."

"Bericht" forderte Janeway. Der Crewman an Kim's Station las die eingehenden Schadensmeldungen ab. "Es hat einige Explosionen gegeben. Doch die äussere Hülle ist nicht beschädigt. Die Reparaturteams sind bereits unterwegs. Es gab 23 Verletzte, drei davon schwer. Es sind alle bereits auf der Krankenstation." "Scannen sie die Umgebung. Halten sie nach den Angreifern Ausschau. Ich will nicht noch einmal eine Ueberraschung erleben. Ich bin auf der Krankenstation." Janeway lief zum Turbolift, die Türen öffneten sich. Als sie eintreten wollte, wäre sie beinahe mit Tuvok und Kim zusammen gestossen. "Nett, dass sie auch noch kommen, meine Herren. Sie haben die Brücke, Mr. Tuvok. Ich bin auf der Krankenstation." Sie wollte an den beiden vorbei, doch Tuvok hielt sie zurück. "Captain, wir sind unterwegs auf Commander Chakotay gestossen. Er ist schwer verletzt. Mr. Paris hat ihn auf die Krankenstation gebracht."

Die Türen des Turbolifts schlossen sich. "Deck 5" befahl sie. Chakotay ist verletzt? Wie ein Blitz schoss es ihr durch den Kopf. Und wenn er jetzt stirbt? Wenn er stirbt ohne zu wissen, wie sehr sie ihn liebte? Nein, dass durfte nicht sein. Er durfte sie nicht verlassen.

Als sich die Türen endlich öffneten, rannte sie los. Sie hatte keinen Blick für die Trümmer, die überall herumlagen. Mühsam hielt sie die Tränen zurück. Sie musste jetzt stark sein. Schliesslich waren noch andere Crewmitglieder verletzt. Und da war noch ihre Verantwortung für das Schiff und die Besatzung. Nein, sie durfte sich nicht gehenlassen. Stark sein, sich nichts anmerken lassen. Das war schon immer ihr Motto gewesen. Doch als sie die Krankenstation betrat, kam ihr Vorsatz ins Wanken. Ueberall lagen die Verletzten. Tom kam auf sie zu. "Captain, sind sie auch verletzt?" "Was? Ich? Nein. Ich wollte nur sehen, wie es den Verletzten geht." "Nun, die meisten sind nicht schwer verletzt. Ein paar Prellungen, Schnittwunden. Nichts ernstes. Sie können den Dienst bald wieder aufnehmen. Bei zweien hat der Doktor Brüche festgestellt. Aber auch die werden schnell heilen. Nur um Chakotay macht sich der Doktor Sorgen. Er hat sich ein paar Rippen gebrochen und zwei haben sich in seine Lunge gebohrt. Ausserdem scheint sein Herz auch verletzt zu sein. Es sieht nicht gut aus."

Nach seinem Bericht hatte sich Tom wieder den Verletzten zugewandt. Kathryn ging langsam durch den Raum. Sie trat neben das Biobett. Da lag er. Seine sonst immer bronzefarbende Haut war blass. Ein leichter Schweissfilm lag auf seiner Stirn. Trotz der Sauerstoffmaske ging sein Atem rasselnd. "Oh, Captain," begrüsste sie der Doktor, "ich hoffe, sie sind nicht auch verletzt. Wie sie sehen, habe ich alle Hände voll zu tun." "Nein, ich bin nicht verletzt. Wie geht es ihm?" "Nicht gut. Ich habe ihn zwar etwas stabilisieren können aber sobald die anderen Verletzten versorgt sind, muss ich operieren. Ich muss die gebrochenen Rippen aus seiner Lunge entfernen und die Brüche heilen. Ausserdem hat sein Herz auch etwas abgekriegt. Ich weiss nicht, ob ich ihn retten kann." Beinahe hätten Kathryns Knie nachgegeben. Im letzten Moment konnte sie sich am Biobett abstützen.

Tom und die beiden Crewman hatten ihn auf die Krankenstation gebracht. Warum machten sie nur so viel Aufwand um ihn? Es war doch alles egal. Wie durch Watte nahm er die Geräusche in der Krankenstation war. Er wollte den Doktor abwehren, wollte ihm sagen, dass er ihn in Ruhe lassen sollte. Doch er konnte sich nicht bewegen, konnte nicht sprechen. Er brachte es nicht einmal fertig, seine Augen zu öffnen. Er spürte den Hypospray an seinem Hals, wie das Medikament in seinen Körper drang. Bei jedem Atemzug brannten seine Lungen. Alles tat ihm weh. Er sehnte sich nach der Schwärze zurück. Nach der Schwerelosigkeit, die ihm alle Schmerzen nahm.

Die Krankenstation hatte sich geleert. Der Doktor und Tom hatten Chakotay operiert. Eigentlich hatte der Doktor sie wegschicken wollen. Aber Kathryn hatte sich geweigert, die Krankenstation zu verlassen. Sie sass während der ganzen Operation auf dem entferntesten Biobett, die Beine angezogen und die Arme darum gelegt. Sie konnte jetzt nicht weggehen. Sie musste bei ihm bleiben. Sie hoffte, ihm mit ihrer blossen Anwesenheit die Kraft zu geben, den Kampf zu gewinnen. Tuvok hätte diese Reaktion wohl für vollständig unlogisch erklärt aber das war ihr egal.

Endlich war die Operation beendet und der Doktor trat zu ihr. "Ich konnte seine Rippen richten und die Wunden in seinen Lungen heilen. Sein Herz war zwar auch betroffen aber die Verletzung war zum Glück nicht sehr schwer. Was mir allerdings Sorgen macht, ist, dass er nicht aufwacht. Ich kann ihn nicht aus seiner Bewusstlosigkeit wecken. Es sieht fast so aus, als hätte er sich selbst aufgegeben." "Und was bedeutet das?" fragte Janeway besorgt. "Nun ja, er könnte in eine halben Stunde aufwachen, in ein paar Tagen oder auch gar nicht. Ich kann es einfach nicht sagen.". "Darf ich zu ihm?" "Ja, natürlich. Bleiben sie, so lange sie wollen. Sprechen sie mit ihm. Es sind schon Koma-Patienten von ihnen nahestehenden Personen geweckt worden."

Janeway stand auf und ging zu Chakotay. Er war immer noch sehr blass. Sein Atem ging flach aber wenigstens waren diese rasselnden Geräusche verschwunden. Kathryn nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben ihn. Sie nahm seine Hand und zog sie an ihre Wange. Mit der anderen Hand strich sie ihm zärtlich über die Stirn. So verharrte sie schweigend, denn sie wusste nicht, was sie sagen sollte.

"Du warst schon immer ein Rebell, Chakotay. Aber ich habe nicht gewusst, dass du auch ein Feigling bist." Chakotay drehte sich nach der Stimme um. "Vater, was machst Du hier? Wo sind wir? Warum bin ich ein Feigling?" "Das fragst du mich? Du hast doch aufgegeben, hast dein Leben weggeworfen, ohne dafür zu kämpfen." "Was hätte ich den tun können? Ich war zu schwer verletzt. Der Doktor hat es versucht. Er konnte mich nicht retten. Wenn er es nicht kann, was soll ich dann tun?" Chakotays Vater schüttelte den Kopf. "Du hast überhaupt nichts verstanden, was?" "Was meinst Du damit?" Chakotay war verwirrt. Was sollte das alles? Er war tot und nichts konnte das mehr ändern. "Du willst nicht mehr leben, nur weil du denkst, dass sie dich nicht liebt." Sein Vater fragte nicht, er stellte nur fest. "Ich habe gedacht, dass du sie nach all den Jahren besser kennst. Sie hat geweint, als du weggelaufen bist. Du hast dich in deinem Quartier verkrochen wie ein verwundetes Tier, statt um sie zu kämpfen. Warum hast du sie nicht gezwungen, zu ihren Gefühlen zu stehen?" "Wie hätte ich das tun sollen?" fragte Chakotay verzweifelt. "Sie will keine Beziehung und ich kann sie doch nicht zwingen, mich zu lieben." "Aber sie liebt dich doch. Du musst sie nur dazu bringen, das zuzugeben." "Aber wie soll ich das tun?" Chakotay bekam keine Antwort. Sein Vater war verschwunden.

Es war dunkel. Chakotay schwebte wieder. Was hatte sein Vater gesagt? Sie liebt mich? Nein, das ist nicht wahr. Das konnte nicht wahr sein. Sie hatte es ihm selbst gesagt. "Chakotay?" Er hörte plötzlich ihre Stimme. Oder bildete er sich das nur ein? Nein, sie war es wirklich. "Chakotay, ich weiss nicht, ob du mich hören kannst. Aber bitte verlass mich nicht. Was ich da in meinem Quartier gesagt habe, das ist doch gar nicht wahr. Ich hatte nur Angst. Angst vor meinen Gefühlen. Angst davor, wieder verletzt zu werden. Ich habe bereits zwei Männer verloren, die ich über alles liebte. Dich zu lieben und dich dann auch zu verlieren. Das könnte ich nicht verkraften." Was sagte sie da? Sie hatte gelogen? Also hatte sein Vater wirklich recht. Sie liebte ihn. Ein unglaubliches Glücksgefühl durchströmte ihn. Also hatte er sie nicht verloren. Sie hatten immer noch eine Chance.

Er wollte ihr antworten, ihr sagen, dass er sie verstanden hatte. Das es nicht zu spät war. Er würde sie nie verlassen. Doch er schaffte es nicht. Er konnte sich nicht bewegen, seine Glieder gehorchten ihm nicht. Panik stieg in ihm auf. Er musste sich bemerkbar machen, musste ihr sagen, dass alles gut sei. Doch alles was er schaffte, war ein leises Stöhnen. Doch sie hatte ihn gehört. "Doktor" rief sie "kommen sie schnell. Ich glaube, er kommt zu sich." Sofort war der Arzt zur Stelle. Er nahm seinen Tricorder und untersuchte ihn. "Es sieht so aus, als ob er wieder angefangen hätte, zu kämpfen." meinte er dann zu Janeway gewandt. "Was haben sie zu ihm gesagt?" "Nur die Wahrheit." antwortete Kathryn leise. "Das ich ihn liebe und ihn brauche." "Oh." war alles, das der Doktor noch herausbrachte. Er holte einen weiteren Hypospray. Zischend entlud sich das Medikament. "Na kommen sie schon, Commander, sie müssen schon etwas mithelfen. Kämpfen sie gefälligst." Kathryn musste lächeln. Der Doktor gab sich wirklich alle Mühe.

Da, hatte sie sich das nur eingebildet oder bewegten sich Chakotays Lider? Nein, keine Einbildung. Er versuchte, die Augen zu öffnen. Er kam zu sich. "Chakotay?" flüsterte Kathryn. "Komm zu mir zurück. Ich liebe dich doch." Da öffnete er die Augen und sah sie an. "Kathryn" flüsterte er, "ist das wirklich wahr?" Seine Augen füllten sich mit Tränen. Nun konnte auch Kathryn sich nicht mehr beherrschen. Er war zu ihr zurückgekommen. Er würde sie nie mehr verlassen. Sie liess ihren Tränen freien Lauf. "Ja, mein Liebling. Es ist wahr. Ich liebe dich über alles. Es tut mir so leid. Erst als ich dich beinahe verloren habe, ist mir klar geworden, wie sehr ich dich liebe." Tränen liefen über ihre Wangen, tropften auf seine Lippen. Er leckte sie weg. Sie weinte. Wegen ihm. Ja, sie liebte ihn. Er war sich nun ganz sicher. Sie beugte sich zu ihm runter und bedeckte sein Gesicht mit Küssen. Sie hatten es geschafft. Ihre Liebe war stärker gewesen. Stärker als der Tod.

Is this the end? No, I think, this is the beginning!!!!


Zurück